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Pferde, Kaninchen, Meerschweinchen und Ziegen Als 1977 nach der Generalsanierung das Neustädter Rathaus wieder eingeweiht wurde, waren die Vereine aufgefordert worden, einen Beitrag zu einem „Altbairischen Stadtfest“ für die Bevölkerung zu bringen. Der Rennverein erinnert seit damals an die Tradition der Viehmärkte in Neustadt, die in den fünfziger und sechziger Jahren in Neustadt üblich waren. Auch der Platz für den Rossmarkt ist fast authentisch: die Viehmärkte fanden lange Zeit in der Albrecht-Rindsmaul-Strasse neben der Stadtpfarrkirche statt. Am Sonntag war es wieder soweit, das altbayrische Stadtfest stand wieder vor der Tür und somit auch der traditionelle Rossmarkt organisiert vom Renn- Reit- und Fahrverein Neustadt/Do. e.V. Dort konnte wieder gefeilscht, gehandelt und gekauft werden……. Nein, das ist schon lange her, dass man dort das eine oder andere Pferd per Handschlag erstehen konnte. Aber es gab wie jedes Jahr wieder prachtvolle Pferde verschiedener Rassen von Privatreitern und Pferdebesitzern zu bewundern und man kann sich vielleicht den einen oder anderen Tip für einen bevorstehenden Pferdekauf bei den Pferdebesitzern der aufgetriebenen Pferde holen oder Fachsimpeln. Treffen für einen gemeinsamen Auftrieb war um ca. 10.30 Uhr der Volksfestplatz in Neustadt, um kurz vor 11 Uhr wurden dann die Pferde gemeinsam auf den Rossmarkt „getrieben“. Dort kann man dann bis um ca. 13 Uhr die herausgeputzen Pferde und Ponys bewundern und bestaunen. Als kleine Entlohnung für die Arbeit an den Pferden gab es für jedes Pferd eine kleine Auftriebsprämie und einen Erinnerungspokal. Aber nicht nur Pferde waren an diesem Tag in der Albrecht-Rindsmaul-Str. zu sehen, sondern auch Hasen in allen Farben und Variationen wurden am Sonntag durch den Kaninchenzuchtverein B 611 Neustadt/Do. zur Ausstellung gebracht. Da kann man das eine oder andere Tier käuflich erwerben oder einfach mal probestreicheln. Es wurde auch eine kleine Ausstellung von verschiedenen Rassemeerschweinchen gezeigt. Auch die Ziegen von Fam. Kramschuster waren zu bewundern. |